Dominic Edinger, Sabine Thumser, Marina Stanglmeier

Mitarbeiter
Deutschland

Jeder erhofft sich eine gute, würdevolle Sterbestunde. Auf einer Intensivstation zu liegen, das mag man sich nicht vorstellen. Alles wirkt so steril, unpersönlich. „Apparatemedizin“ heißt es, beängstigend die vielen Schläuche, Geräusche, Alarme.

 

Wenn der Arzt sagt: „Wir können leider nicht mehr helfen“, zieht es den Angehörigen oft den Boden unter den Füßen weg. Der Angehörige will es nicht wahrhaben; vieles wird in Frage gestellt, vieles wird plötzlich unwichtig.

 

Ganz am Schluss sind es die kleinen Dinge und Gesten, die zählen.

 

Nicht nur der Patient, auch der Angehörige, der „Mitleidende“ will wahrgenommen werden. Je nach Wunsch dürfen die Familienmitglieder ihre Lieben beim Sterben begleiten.

 

Jederzeit dürfen sie auf die Station, auf Wunsch können sie auch auf der Station übernachten. Gern bereiten wir Ihnen einen bequemen Stuhl, damit sie ganz nah bei ihren Lieben sein können. Selbst eine Tasse Kaffee oder Tee, die wir ihnen zubereiten, kann ein kleines bisschen Normalität oder etwas Geborgenheit in der Klinikatmosphäre vermitteln. Wenn die Angehörigen allein sein möchten mit dem Sterbenden, akzeptieren wir dies, sind aber gern für ein Gespräch da oder hören einfach nur zu. Oftmals fehlen die Worte, dann nehmen wir still neben ihnen Anteil. Auf Wunsch vermitteln wir ein Gespräch mit unseren Seelsorgern.

 

Wenn der Patient verstorben ist, dürfen die Trauernden, solange sie möchten, in ungestörter Atmosphäre Abschied nehmen.

 

Wir können die Einsamkeit, den Schmerz nicht von den Angehörigen nehmen, aber wir möchten Geborgenheit vermitteln. Sie sollen spüren, dass wir in der Trauer nahe sind und ein paar Schritte mit Ihnen gehen.

Taborstraße 16
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365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

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des Hospitalordens des
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